Schon mal bei den Solderin' Skaters vorbeigeschaut?
Sun, 12 Jun 2005
Die Ruhe vor dem Sturm
Obwohl am Freitag "Plan B" nicht geräumt wurde, ist die Gefahr noch nicht gebannt. Nach Barrikadenbau, Pressearbeit, Demonstrationen und weiteren Aktionen ist derzeit abwarten angesagt. Wie auf Indymedia berichtet, gibt es mittlerweile ein Camp. Nach dem ruhigen Wochenende ist für Montag und Dienstag wieder erhöhte Räumungsgefahr, da die Polizei mit weniger UnterstützerInnen innerhalb der Woche rechnen könnte. Auf dem Camp gibt es Schlafplätze und auch Möglichkeiten zum Zelten. Wenn ihr es einrichten könnt und wollte, kommmt doch auch die nächsten Nächte und Tage zum Platz.
Die Videos zur Räumung des Hausprojektes Yorck59 zeigen wie die Polizei und eine Stadtverwaltung vorgehen kann und ein vergleichbares, wenn nicht gar härteres Vorgehen ist wohl auch bei Plan B zu erwarten. Da der Platz etwas abseits von der Straße liegt und auch die Einfahrt nicht gut sichtbar ist, braucht sich die Polizei auch nicht um kritischen Objektive Sorgen machen.
Unabhängig von der eigenen Anwesenheit gibt viele Möglichkeiten die BewohnerInnen von "Plan B" und deren UnterstützerInnen zu helfen. Neben Sach- und Geldspenden, gibt es die Möglichkeit die etablierte Presse zu beobachten und mit Leserbriefen zu reagieren. Auch ein kritisches Nachfragen bei der Stadtoberhausen, den Fraktionen und anderen vermeintlich "wichtigen" Personen und Gruppen kann nicht schaden.
An Sachspenden können derzeit vor allem Isomatten, Zelte, Decken, Küchentücher, vegane Lebensmittel, Thermoskannen gebraucht werden. Es gibt auch ein Konto für Spenden (10069391 BLZ 36550000, Christoph Ripkens) und ein Info-Telefon (0177/9286626).
Ihr könnt natürlich auch in Eurem Umfeld auf die Problematik hinweisen. Selbst für Leute die ganz woanders wohnen kann es interessant sein, da Freiräume überall bedroht sind. Eine Übersicht gibt ein weiterer Artikel bei Indymedia.
Wed, 08 Jun 2005
Plan B in Gefahr
Völlig unerwartet war die Polizei am gestrigen Morgen in der Früh war die Polizei und andere getreue Diener der Stadt beim Wagenplatz Plan B "zu Besuch". Plan B soll geräumt werden und die Frist ist lediglich zwei Tage. Ab Freitag 0 Uhr kann die Stadt, nach ihrem Räumungsbecheid jederzeit räumen. In Gesprächen heute mit der Stadt wurde auch klar, dass sie dieses machen wird.
Ich habe keine Lust darauf einzugehen unter welchen fadenscheinigen Gründen die Stadt den Platz räumen will. Es ist klar, dass ein Wagenplatz und unangepasstes Leben nnicht gewünscht sind. Auf Plan B haben Leute sich zusammengeschlossen in einem politischen Wohnprojekt gemeinsam zu leben und die Art und Weise des Lebens und Wohnens selber zu gestalten.
Plan B braucht nun Eure Unterstützung. Wie die Räumung der Yorck59 in Berlin zeigte, schreckt die Stadt nicht vor einer gewaltsamen Räumung mit schwerem Gerät und bestausgerüsteten Sondereinsatzkräften zurück. Hinter der freiheitlichen Fassade ist Repression immer noch Alltag. Selbstbestimmung ist ausser bei der Kapitalanlage unerwünscht und sobald eine Abweichung von der "Norm" zu sichtbar wird, zeigt sich die Intoleranz mit all seinen Facetten.
Was könnt ihr tun, fragt Ihr euch möglicherweise? Neben einer Anwesenheit vor Ort und bei Aktionen, wie zum Beispiel der gestrigen Demonstration oder dem Atkionsfrühstück heute morgen. Derzeit wird der Wagenplatz kreativ umgebaut und Eure handwerkliche Hilfe oder auch Materlial, Nahrung für UnterstützerInnen und alles weitere was notwendig ist um zu verhindern das der Platz geräumt wird. Ich hoffe ihr beteiligt euch im Rahmen eurer Möglichkeiten (der oft größer als gedacht ist) vielfältig, kreativ, aktiv und deutlich an dem Widerstand. Also kommt einfach zum Platz, es gibt auch Möglichkeiten zu übernachten.
Wenn Ihr fragen habt, ruft mich an, schickt mir eine E-Mail oder hinterlasst einen Kommentar. Ich werde bloss nicht soviel online sein wie sonst, da es viel in der realen Welt zu organisieren gibt. Ich habe leider auch keine Zeit mehr diesen Text ordentlich zu verlinken. Ihr findet bei Indymedia genügend Berichte und Hintergrundinfos.
Tue, 07 Jun 2005
Das ich das noch erleben darf
Es ist wahr. Debian Sarge ist nun stabil. Das warten hat ein Ende und bei mir kommt große Lust auf, das Image runterzuladen und zu schauen, was es neues gibt und was sich so alles verändert hat. Aber nein, ich benutze ja auf der Arbeit und im AZ schon seit langem Sarge. Und privat bin ich auf Ubuntu umgestiegen, ein Linux Ableger auf der Basis von Debian Unstable. Naja, zumindest kann ich nun diese Rechner alle auf einen stabilen und einheitlichen Stand bringen und besser warten, als es mit einem in ständiger Entwicklung stehendem Zweig möglich ist.
Ich möchte diesen Eintrag aber auch nicht als polemisches Debian-Bashing sehen. Ich halte trotz einiger Kritik die ich an dem Projekt habe, Debian für eine gute Distribution, sowohl technisch als auch von seinen inhaltlichen Ansprüchen. Ich glaube aber, dass ich mit einem Desktop-Debian nicht zufrieden bin, eben wegen seiner Trägheit bei der Entwicklung. Andererseits liefert Debian mit seinen Werkzeugen und konsistenten Struktur die Grundlage für Distributionen wie Ubuntu, Knoppix oder Skolelinux, welche eine klare Zielgruppe haben. Und von diesen Ablegern läuft (hoffentlich) vieles wieder zurück nach Debian.
Da ich selber vorraussichtlich in Zukunft nur noch auf Ubuntu setze möchte ich betonen, dass ich dieses "lediglich" als ein poliertes Debian sehe, welches versucht Debian speziell für EinsteigerInnen und NutzerInnen (statt Nerds) vorzubereiten und auszuliefern. Erweiterungen zu Benutzerfreundlichkeit und Barrierefreiheit fließen wieder nach GNOME und Debian zurück.
Ohne die jahrelange Arbeit und von Grund auf Neugestaltung des Debian Installers wäre es aber dem Ubuntu-Team nicht möglich gewesen eine solch einfache und automatisierte Installation anzubieten. Ohne dpkg und apt-get könnte Ubuntu keine kinderleichte Installation von Software aus dem Netz anbieten, die jeden kommerziellen Anbieter wie Suse und Red Hat alt aussehen lässt.
Auf der anderen Seite machen regelmäßige Veröffentlichungen nach einem strengen Zeitplan und hochaktuelle Software (zu Kosten der Stabilität) erst Debian und Linux für EndanwenderInnen attraktiv. Durch klare, formulierte und konkrete Ziele verliert sich die Entwicklung nicht in der Breite der Möglichkeiten und kann regelmäßig und kontinuierlich Verbesserungen aufweisen.
Zum Schluß möchte ich aber allen Debian EntwicklerInnen für Ihre Arbeit und Engagement den Respekt zollen und mich bedanken. Diese punktuelle und hoffentlich konstruktive Kritik soll nicht deren großartige und mühevolle Leistung der letzten drei Jahre schmälern. Das Ergebnis wird wieder eine solide Grundlage sein, um vielen Menschen den Zugang zur Technik zu ermöglichen.
Tue, 07 Jun 2005
"Indymedia ist ein Ort und keine Website"
Seit etwas mehr als 5 Jahren versucht das unabhängige Mediennetzwerk Indymedia eine Gegenöffentlichkeit zu kommerziellen und staatlichen Medien zu schaffen. Eigentlich als ein zeitlich begrenztes Projekt zur Begleitung der WTO-Proteste in Seattle 1999 gedacht, entwickelte es sich zu einem dauerhaften Projekt und in etlichen Gegenden gibt es nun sogenannte Independent Media Center, kurz IMC.
Bei Gesprächen mit Freunden und Bekannten entstand bei mir der Eindruck, dass Indymedia als links-extremes, polemisches und unprofessionelles Propaganda-Netzwerk wahrgenommen wird, welches nicht "seriös" sei, dafür aber latent manipulativ. Und auch ich hatte meine Probleme mit Indymedia gehabt (und habe sie teilweise immer noch) und diese mit einigen der genannten Punkte angeführt. Auf der anderen Seite geht diese Kritik implizit davon aus, das es bei den etablierten Medien grundsätzlich anders wäre. Daher möchte ich Medien im Allgemeinen betrachten und die Notwendigkeit von der Idee hinter Indymedia darlegen, unabhängig von konkret vorhanden Problemen in der Ausführung.
Medien sind beeinflusst
Es gibt keine neutralen Medien, welche die Weltlage objektiv betrachten. Medien sind von Menschen gemacht und diese haben nun mal Bedürfnisse, Ansichten, schlechte oder gute Laune, eine beschränkte Wahrnehmung und vor allem Intentionen. Zu diesen "natürlichen Störfaktoren" kommen strukturelle hinzu. Wer in eine Zeitung, einen Sender oder auch eine Website investiert (ob Geld oder unbezahlte Arbeit), hat auch Interessen. Diese fangen dabei an, das Geld wieder einzuspielen, über den eigenen politischen Standpunkt zu vertreten bis hin zur Lenkung der Öffentlichkeit zum eigenen Gunsten. Das Medien nicht objektiv sind, heisst aber nicht, dass sie zwangläufig schlecht sind.
Realität ist beinflusst von Wahrnehmung
Genauso wenig kann mensch von einer objektiven Realität ausgehen. Möglicherweise gibt es die "irgendwo da draußen", aber wir sind bei der Wahrnehmung von Ereignissen und Interpretation von Zusammenhängen immer beeinflusst von unseren Erfahrungen, Kontext, Meinung, Stimmungslage und vielem mehr. Außerdem sind wir häufig nicht in der Lage, die ganze Komplexität von Situation aufzugreifen. Allein unsere Sinnesorgane können die Umwelt nur begrenzt wahrnehmen. Daher ist auch die Berichterstattung von dieser Wahrnehmung beeinflusst. Das bedeutet nun aber nicht, dass es nicht möglich wäre, Ereignisse möglichst sachlich darzustellen und es gibt definitiv einen Unterschied zwischen einem polemischen Text und einer gut recherchierten Reportage. Trotzdem ist Objektivität ein nicht erfüllbarer Anspruch.
Mediengestaltung bedeutet Macht
Wenn wir aber die beiden Mythen von objektiver Berichterstattung und neutralen Medien in Frage stellen, dann können wir auch die Bedeutung von Medien und den Umgang mit ihnen aus einem anderen Blickwinkel betrachten.
Rupert Murdoch, Leo Kirch, Bertelsmann, Axel Springer Verlag, SPIEGEL, WDR sind nur einige Namen, welche Medienmacht besitzen und nutzen. Wesentlich deutlicher geht es in Italien und mit Berluscons zu, aber auch hierzulande ist es prinzipiell ähnlich. Deshalb ist Öffentlichkeitsarbeit wichtig und die meisten Firmen, Interessengruppen und Parteien pflegen mehr oder weniger gute Kontakte zu den Medien. Wer Nachrichteninhalte steuert, kontrolliert auch die Wahrnehmung der Massen und somit deren "empfundene Wahrheit".
Die Kontrolle der Medien bedeutet Machterhalt. Je despotischer ein System, umso offensichtlicher dessen eingreifen. Doch auch in "freiheitlichen" Demokratien ist Medienkontrolle unerlässlich. Dabei läuft es meist nicht so plumb mit Verboten und Zensur ab, sondern durch Aufkäufe, "Marktkonzentration" und Besetzung der Rundfunkräte durch die etablierten Parteien. Mit solchen direkten bzw. indirekten Einflussnahme (gute Verbindungen, Lobbyarbeit) können Mehrheiten (und somit Legitimation) geschaffen werden und durch gezielte Stimmungsmache oder eben auch Totschweigen von Problemen abgelenkt werden. Kritische Sendungen werden nicht unbedingt verboten, sondern finanziell schlecht ausgestattet und auf unbeliebte Sendeplätze gelegt oder solange toleriert, wie sie keinen Einfluss auf den politischen Alltag haben. Neben der Überflutung der Sender mit Trivialinhalten wird zu kritischen Zeiten mit Schein-Problemen gezielt abgelenkt. Ich will drei Beispiele nennen:
- Deutschlandfunk sendete im Juli 2004 einige kritische Beiträge zum geplanten Sozialabbau der Agenda 2010. Als im Sommer die Proteste eine kritische Masse überschritten, änderte sich der Tenor auf selbigen Sender und es wurden "Pro-Agenda 2010"-Berichte gesendet, im Sinne von "Die einfachen Leute müssen das erstmal verstehen".
- Kaum jemand sprach noch von Hartz IV und dessen Folgen, als der Wettskandal das "Vertrauen in den deutschen Fußball" erschütterte.
- Obwohl fünftausend Menschen in Dortmund gegen rechte Gewalt und ihre tödlichen Folgen demonstrierten fand es in etablierten Medien wie WAZ und WDR kaum Erwähnung.
Die Manipulationsmacht wird dabei eben nicht nur von den Boulavardblättern, sondern allen Medien verwendet. Was den Menschen im Kopf rumschwirrt ist ausschlaggebend dafür, ob sie bereit sind, den Status Quo zu akzeptieren oder dagegen, in welcher Form auch immer, anzugehen. Es ist aber auch entscheidend, ob sie den Protest oder die Sorgen anderer Menschen nachvollziehen können und unter Umständen unterstützen.
Grundsätzlich ist eine kritische Rezeption notwendig
Die genannten Probleme machen es notwendig, Medien und die von ihr vermittelten Informationen sowie Schlußfolgerungen grundsätzlich kritisch zu betrachten. Indymedia oder die BILD-"Zeitung" zeigen diese Probleme nur deutlich auf. Aber auch ein Artikel (stellvertretend für andere Medien) in der Zeit, im Spiegel, in der Wildcat oder der JungleWorld sollten kritisch aufgenommen werden. Wer schreibt das, welchen Hintergrund hat die Person und was ist ihre mögliche Intention. Wo steht dieser Artikel, von wem sind die Informationen und wer wurde wohlmöglich nicht befragt. Das sind nur eine Reihe von Fragen, welche mensch sich beim Lesen mal mehr, mal weniger stellen sollte. Eine Funktion wie das "Open Posting"1 lässt Misstrauen enstehen. "Wenn jede/jeder was einfach so schreiben kann auf einer angeblichen Nachrichtenseite, da kann ja nur Schund dabei sein". Aber zum geschlossenen Kreis einer Redaktion haben viele Menschen erst einmal Vertrauen. Das lässt sich bei vielen Menschen auch sehr gut an der ersten Reaktion zur freien Enzyklopädie Wikipedia beobachten.
Indymedia: Gleiche Probleme und andere Möglichkeiten
Von den Grundproblemen unterscheidet sich Indymedia daher nicht von den etablierten Medien. Es ist lediglich nicht (so) professionell. Das bedeutet vereinfacht dargestellt neben mehr Tippfehlern und ruppigen Stil eine offenkundige Polemik, statt subtiler Manipulation2. Nun wäre Indymedia aber die Mühe nicht wert, wenn es außer mangelnder Professionalität keine weiteren Unterschiede gäbe. Im Gegensatz zu den etablierten Medien gibt es kaum eine Hürde, um an der Mediengestaltung, bzw. inhaltlichen Gestaltung von Indymedia mitzuwirken. Und somit ist Mediengestaltung keine Machtfrage mehr, sondern eine Frage von persönlichem Engagement. Und genau das ist die Kernidee von Indymedia. Aus dem Frust über die etablierten Medien entstand die Idee einer Gegenöffenlichkeit. Mit dem Fall der Grenze zwischen Medienkonsumenten und Medienmachern fällt gleichzeitig auch ein Stück Hierarchie.
Dass dieser Schritt nicht alles löst zeigen die konkreten Probleme bei de.indymedia.org. Zum einen verwechseln manche das Medienprojekt mit einem Webforum, zum anderen ist bei einem Teil der Artikel die Qualität nicht zufriedenstellend. Eine Kritik an Indymedia sollte sich aber nicht auf das Thematisieren von Schwächen beschränken, sondern konstruktiv und vor allem aktiv sich an der Verbesserung beteiligen. Wenn das Vertrauen in die Redaktionen von etablierten Medien aufgrund deren handwerklicher Professionalität besteht, sollte dieses handwerklich-journalistische Wissen an möglichst viele Interessierte weitervermittelt werden anstatt zu weiterhin auf taz und SPIEGEL zu hoffen. Die Chancen von Indymedia liegen in der Partizipation, welche prinzipiell ermöglicht, die bestehenden Probleme zu beseitigen.
Indymedia ist ein Ort und keine Website
Die Betrachtung von Indymedia auf die Website zu beschränken und jene als Selbstzweck zu sehen lässt aber weitgehende Potentiale aussen vor. Die Website ist lediglich eine "Vertriebsplattform", welche relativ günstig und extrem schnell viele Menschen erreichen kann. Indymedia ist aber die Idee von selbstgemachter Medienarbeit. Diese Idee und Arbeit braucht einen Ort. Einen Ort wo Austausch von Fähigkeiten und Kreativität, gegenseitige Hilfe und Anregungen möglich ist. Ein Ort, an dem Infrastruktur zur Verfügung gestellt und geteilt werden kann. Ein Ort, an dem KonsumentInnen die MacherInnen der Medien kennenlernen und dazu ermutigt werden können, selber Medienarbeit zu machen. Aber auch ein Ort, an dem Probleme mit der Medienarbeit besprochen und gemeinsam gelöst werden können. Dieser Ort kann ein regelmäßiges, überregionales Treffen sein oder ein fester Raum. Der Austausch kann sowohl Workshops, Vorträge, Teamwork als auch mittels Media-/Bibliotheken und Ton-, Video- und Computerarbeitsplätzen geschehen.
Die interessanteste Form der Kritik an Indymedia sehe ich in "guten" Beiträgen für, also auf, Indymedia. Eine wörtlich konstruktive Kritik, welche niemanden runterputzt und ein gutes Beispiel gibt und gleichzeitig das Projekt an sich bereichert.
Ausblick
Indymedia macht nicht den Eindruck von "Business as usual". Beispielsweise hat sich gerade in NRW ein neues IMC gegründet und versucht mit interessanten Ideen, Ausprobieren und Vermittlung von Know-How gerade ein regionales Netzwerk unabhängiger MedienaktivstInnen aufzubauen. Also: "Stay tuned" und "Do it yourself!".
Fußnoten
- "Open Posting" bezeichnet das ungehinderte Veröffentlichen von Beiträgen in Indymedia. Der Open Posting"-Bereich ist allen zugänglich und neue Beiträge erscheinen dort unmittelbar. Erst danach werden "Nazi-Spam" und andere nicht tolerierbare Beiträge versteckt und den Moderationrichtlinien entsprechende Artikel auf die Startseite gehoben. Ankündigungen, Diskussionsbeiträge und weitere, auf Indymedia eigentlich unerwünschte Beiträge bleiben aber im Open Posting weiterhin abrufbar. Zur Textstelle.
- An dieser Stelle sollte betont werden, dass weder alle Beiträge in etablierten Medien, noch bei Indymedia über einen Kamm geschert werden sollten. Zur Textstelle.
Wed, 27 Apr 2005
Warum nicht mal eine TLD blocken?
Gestern bekamen wir eine Fehlermeldung, dass eine Mail nicht angenommen würde, da unsere Domain auf einer Blacklist wäre. Es stellte sich aber sehr schnell raus, dass nicht informatik.uni-duisburg.de oder uni-duisburg.de auf der Blacklist steht, sondern direkt .de. Da die DeNIC anscheinend keinen öffentlichen Whois betreibt und somit laut RFC-Ignorant.Org gegen RFC1032 verstösst, gilt nun .de Admin-technisch als Schurkenzone.
Eintrag zu .de bei RFC-Ignorant.Org
Datenschutz ist eben kein Täterschutz! Also DeNIC, husch, husch, nachbessern...
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Schon mal bei den

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Saturn