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Fri, 05 Aug 2005

Online und Ladyfestsoli

Seit gestern habe ich auch in meinen eigenen viel Wänden Internet. Vielleicht bekommt ihr ja noch einen neuen Eintrag, bevor ich im Urlaub bin. :-)

Heute abend ist erstmal die riesige "Genderterror meets Ladyfest", ein Soli-Event für das Ladyfest Bielefeld, im AZ Mülheim. Wir sind die ganze Woche schon mit dem Aufbau beschäftigt und ich freue mich auch schon richtig drauf. Jetzt muss ich aber los und weitermachen, vielleicht sieht mensch ja einen von Euch auch dort.

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Mon, 04 Jul 2005

Seiten und Kommentare

Dank Will's schnelle und spontane Hilfe können nun auch wieder die älteren Texte in meinem Blog gelesen werden, ohne das die Startseite zu lang wird. Einfach am Ende der Seite hin und herblättern.

Außerdem habe ich die Software von meinem Blog aktualisiert, was leider den Nebeneffekt hat, dass es derzeit nicht möglich ist Kommentare zu schreiben. Ich versuche den Fehler so schnell wie möglich zu beheben.

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Sun, 03 Jul 2005

La maison de mes rêves

Mal wieder bin ich umgezogen und diesmal im Grünen gelandet. Schon seit meiner ersten Wohnung hegte ich den Wunsch nach dem WG Leben. Es gab da auch ein kurzes Intermezzo und fast hätte es auch mal mit einem Hausprojekt geklappt, aber die meiste Zeit beschäftigte sich eine von mir angemietete Wohnung mit meinen Katzen, während ich mich anderswo unter die Leute gesellte.

Doch endlich haben die sehnsüchtigen Träume nach einem Besuch bei meiner Lieblings-WG ein Ende und mit mehr Glück als uns zusteht haben wir eine nette Bleibe gefunden. Dieses Haus mit vielen Räumen, ruhigen Nachbarn, einer bezahlbaren Miete und einem unverschämt großen Garten, welcher selbst mich als überzeugten Großstadtmenschen beeindruckt, hat soviele Vorzüge das mir die Tränen in die Augen kommen, nur wenn ich daran denke. Obwohl es im Grünen liegt, brauche ich mir dank Straßenbahn, Autobahnabfahrt und S-Bahnhof in humaner Fußmarschnähe keine Sorgen in Sachen Verkehrsinfrastruktur machen. Und alle entscheidenden Orte sind gar näher als von meinem bisher geliebten Hochfeld.

Noch stehen viele Kartons rum und vor allem muss die Küche endlich eingerichtet werden, aber ich fühle mich sauwohl. Die erste Woche im neuen Heim begann dank guten Wetters mit mehrfachem spontanem Grillen im Garten oder auch ausgedehntem gemeinsamen Frühstück auf der Terasse mit frisch-gemahlenem Kaffee.

Ach, ich freu mich so...

Luftbild von Mülheim Styrum
Luftbild des Hauses (© Regionalverband Ruhr)

Beachtet beim Kommentare schreiben das gewisse Detailinformationen möglicherweise von mir absichtlich nicht erwähnt wurden.

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Thu, 16 Jun 2005

Da war noch was

Mein Blog ist gerade etwas fehlkonfiguriert. Wenn in einer Kategorie mehr als fünf Artikel sind, "rutschen" die älteren raus. Da in der Kategorie revolution derzeit acht Text vorhanden sind, können folgende Texte nicht gelesen werden.

Durch die Verlinkung sind sie jetzt natürlich wieder erreichbar. Wenn ich die Tage Zeit habe, werde ich mich mal an die Konfiguration machen. Und durch das Veröffentlichen dieses Textes ist auch "Ein neuer Blog?" in meta herausgerutscht.

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Thu, 16 Jun 2005

Plan B bleibt!

Heute kam die Nachricht, dass sich die SPD gegen eine gewaltsame Räumung ausgesprochen hat. Da die SPD die stärkste Fraktion ist, hat diese Entscheidung auch Gewicht. Es soll nun ein Ausweichgelände angeboten werden. Die BewohnerInnen werden sich nun die Angebote anschauen und dann über einen Umzug entscheiden.

Kaum einer hätte hier mit einem "gutem" Ausgang gerechnet. Die Intention bei den meisten war es, sich aus Prinzip gegen die Räumung in den Weg zu stellen und es Stadt und Polizei so schwierig wie möglich zu machen. Nach dem Barrikadenbau, den Demonstrationen und der schlichten Anwesenheit um sich einer möglichen Räumung in den Weg zu stellen kam zum Wochenende der konstruktive Schwung in die Sache. Ein Camp wurde errichtet, ein Konzert, als auch kleine Parties fanden statt und die Aktionen wurden bunter (Feuershow, Demo mit Pink'n'Silver, Wohnzimmer vor dem Rathaus eingerichtet). Die große Solidarität und das schnelle, eigenständige und höchst unterschiedliche Einbringen zum Erhalt des Wagenplatzes motivierten unheimlich weiterzumachen.

Wenn durch unser konsquentes Handeln nun solch ein positives Ziel, der Erhalt des Projektes, tatsächlich erreicht wird, dann ist das umso erfreulicher. Aber zunächst sollten noch die Verhandlungen abgewartet werden.

Diese Aktion zeigt auch mal wieder, dass viele kleine Proteste und ein scheinbar sinnloses Widerstand leisten ab einer entsprechenden Menge tatsächlich zum Erflog führen können. Interessant ist auch, dass die SPD offen zugab, aus Angst vor Krawallen und einer gewalttätigen Auseinandersetzung sich gegen eine polizeilich durchgesetzte Räumung auszusprechen. Ein rein friedlicher Protest stört ja niemanden, geschweige denn das er etwas bewirkt.

Zur Information: Der Protest war friedlich, aber auf der Pressekonferenz am Mittwoch hatte Plan B klar gemacht, nicht freiwillig zu gehen und "so vie Gewalt wie nötig, so wenig wie möglich" einzusetzen, um den Platz zu verteidigen. Vor der Pressekonferenz war die Stadt zu keinerlei Verhandlungen bereit.

Ich fand die Mischung aus unterschiedlichsten Mitteln sehr gut. Es wurde sich nicht auf das "Steine-schmeißen" versteift und auch auf die Provokationen von seiten der Polizei bzw. des Staatsschutz wurde kaum eingegangen. Die Demonstrationen waren laut, konsequent, aber friedlich. Vermutlich war aber für die Stadt nicht erkenntlich, inwieweit die angereisten TeilnehmerInnen potenziell Gewaltbereit war. Die Barrikaden hätten die Räumungspanzer und ein SEK nicht aufgehalten, aber zu mindest ordentlich genervt und die Räumung stark verzögert. Mit guter Pressearbeit und vielen engagierten Leserbriefen war auch die heimliche "vierte Säule" abgedeckt. Flyer, Transparente an der Straße und Infostände sollten die Informationen ungefiltert an BürgerInnen weitergeben. Ich hoffe und denke das die Fülle der Vielfalt an Aktionen, neben den vielen Leuten, die vor Ort angereist waren, zum Erfolg geführt hat.

Lasst euch nicht von dem "Widerstand ist zwecklos"-Argument abschrecken. Auch Borgs haben ihre Schwachstellen.

Update: Ich war gestern beim Tippen des Artikels so etwas von Müde, dass ich etliche Fehler und komische Formulierungen drin hatte. Nun habe ich den Text nochmal überarbeitet und einige Interessante Stellen verlinkt.

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